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Vor mehr als 1.200 begeisterten Menschen haben Ministerpräsident Jürgen Rüttgers und Bundeskanzlerin Angela Merkel die Menschen in Hürth auf die Landtagswahl am 9. Mai eingestimmt. „Noch wenige Tage und dann ist Muttertag“ eröffnete Rüttgers seine Rede und erntete dafür viele Lacher und großen Applaus. Gleich danach machte der CDU-Landesvorsitzende aber deutlich, worum es am 9. Mai geht. Rüttgers „Es geht um eine Richtungsentscheidung. Es geht darum, ob es in Nordrhein-Westfalen weiter aufwärts geht. Es geht darum, ob Nordrhein-Westfalen weiter stabil regiert wird.“ Großer Applaus im Saal.
Rüttgers „In der Krise wechselt man nicht die Pferde“
Die CDU-geführte Landesregierung habe in den vergangenen Jahren gute Arbeit geleistet. Das könne man beispielsweise an den heute neu veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen sehen – trotz Krise haben wir in Nordrhein-Westfalen heute 250.000 Arbeitslose weniger als unter Rot-Grün und 200.000 sozialversicherungspflichtige Jobs mehr als 2005. Rüttgers: „Wir haben Nordrhein-Westfalen gut durch die Krise geführt“
Mit einem klaren Kopf durch die Krise
Rüttgers betonte, wie froh wir sein könnten, dass Angela Merkel in dieser Krise Bundeskanzlerin ist. Sie nehme die Interessen unseres Landes wahr, in der Griechenlandfrage und in allen anderen Fragen. Die SPD und ihr Vorsitzender Gabriel können nur poltern, wissen aber nicht, wie man ein Land sicher durch die Krise führen kann. Rüttgers: „In dieser Krise braucht man einen klaren Kopf, einen kühlen Verstand und ein klares Ziel und dafür stehen Angela und die CDU.“
Griechenland war ebenfalls Thema der kämpferischen Rede von Jürgen Rüttgers. Dabei gehe es nicht um falsche Zahlen, es gehe um unsere nationalen Interessen. Zu unseren nationalen Interessen gehöre, dass es in der Krise und darüber hinaus einen stabilen Euro gebe.
„Es ist Zeit für Stabilität und Sicherheit“
Rüttgers: Wir wissen, wie das Land stabil in eine gute Zukunft geführt wird.“ Das mache beispielsweise auch die gute Bilanz der Landesregierung in der Bildungspolitik deutlich. Mehr als 8.000 Lehrerstellen wurden geschaffen, der Unterrichtsausfall halbiert, die besten Abiturnoten seit Bestehen der Aufzeichnungen verzeichnet und auch mit den sozialverträglichen Studiengebühren hat Nordhein-Westfalen mehr Studienanfänger als je zuvor. Darüber hinaus hat man in Ganztagsschule und U3-Betreuung massiv investiert.
NRW-Wirtschaft wichtig für Deutschland
Merkel lobte in ihrer Rede die Wirtschaftskraft von Nordrhein-Westfalen. Nachdem Jürgen Rüttgers in seiner Rede berichtet hatte, dass NRW mit seiner Wirtschaftskraft die 17. größte Volkswirtschaft der Welt wäre, scherzte Merkel, dass NRW deshalb eigentlich auch in die G20 mit aufgenommen werden müsse. Nur wenn es in Nordrhein-Westfalen weiter stabil zugehe, könne Nordrhein-Westfalen den notwendigen Beitrag zur Krisenbewältigung in Deutschland leisten.
Auch Merkel kam auf das Thema Griechenland zu sprechen. Griechenland müsse seine Hausaufgaben machen. Die Probleme müssten dort an der Wurzel angepackt werden. Griechenland zu unterstützen sei auch deshalb wichtig, damit der Euro stabil bleibe.
Industriestandort Deutschland
Deutschland brauche eine in sich schlüssige Energiepolitik. Regenerative Energien gehören genauso dazu wie die Brückentechnologie Atomkraft. Wer Wirtschaftsstandort will, müsse auch die notwendige Infrastruktur schaffen. Großer Applaus im Saal.
Integration in NRW vorbildlich
Angela Merkel kommt in ihrer Rede auch auf das Thema Integration zu sprechen. NRW habe dabei vorbildlich gehandelt, indem Jürgen Rüttgers der erste Ministerpräsident war, der einen Integrationsminister berufen hat. Armin Laschet und seine Erfolge machen deutlich, wie viel Kompetenz die Union auf diesem Politikfeld besitzt. Um die Integration erfolgreich zu gestalten, müsse die deutsche Sprache erlernt werden. Auch hierbei hat NRW große Erfolge zu verzeichnen. Die CDU-geführte Landesregierung hat den verbindlichen Sprachtests für 4-jährige Maßstäbe in Deutschland gesetzt.
Am 9. Mai beide Stimmen für die CDU
Zum Schluss ihrer Rede macht Bundeskanzlerin Merkel deutlich, dass es am 9. Mai um viel gehe: Wie wollen die Menschen in den nächsten fünf Jahren in Nordrhein-Westfalen leben? Merkel macht deutlich: „Keine Experimente.“ Allen im Saal ist nach der Rede der Bundeskanzlerin klar: Am 9. Mai beide Stimmen für die CDU! NRW muss stabil bleiben!
Fotos von der Veranstaltung mit Jürgen Rüttgers und Angela Merkel finden Sie hier. |